In diesem Webhosting Test schaue ich mir den Hoster webgo etwas genauer an und überprüfe wichtige Aspekte wie Performance, Umfang und Technik anhand meiner Hosting Checkliste.

Mit dem folgenden Artikel-Menü kannst du bequem zu den einzelnen Bereichen springen, die dich im Testbericht besonders interessieren, denn auch dieser Artikel ist mit über 2000 Wörter sehr umfangreich geworden.

Artikel-Menü

Testergebnis webgo Webhosting
3.8 Professor
Pros
  • gutes Preis-Leistung-
    Verhältnis
  • schneller Support
  • viele Einstellmöglichkeiten
  • wenige Kunden/CPU
  • gute Performance
Cons
  • Backend ist wirkt
    etwas unruhig
  • wenige FTP-Zugänge
  • 14,95 € Einrichtungsgebühr
Zusammenfassung
Insgesamt bietet webgo ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und mit den 4 Hosting Tarifen ein breites Angebot für unterschiedliche Kundenbedürfnisse. Der Umfang und die Technik der Webpacks ist gut und auch die Performance zählt bezüglich der Ladezeiten zu den besten der getesteten Hosting Angebote.
Funktionalität des Backends
Umfang des Webpacks
Technischen Details
Performance-Check
Besondere Funktionen
Preis und Vertrag

Ausführlicher Testbericht

Die Firma wurde im Jahr 2004 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Hamburg. Das Rechenzentrum befindet sich jedoch in Frankfurt am Main und steht nur unweit vom weltgrößten Internetknotenpunkt, wodurch eine sehr gute Anbindung gewährleistet wird.

Wie bei eigentlich allen anderen Hostern auch, setzt webgo in seinen Büroräumen und im Rechenzentrum auf Ökostrom.

Im Test habe ich mich für das Webhostingpaket „Starter“ entschieden, welches das kleinste bzw. günstigste Paket bei webgo ist und monatlich 5,95 € kostet. Insgesamt bietet webgo 4 Tarife im Bereich Webhosting an, sodass hier für jedermann etwas dabei sein dürfte: „Starter“ > „Profi“ > „Business“ > „Power“.

1. Funktionalität des Backend

Wie immer schaue ich mir zunächst das Backend des Hosters an und bewerte dieses nach den Kritikpunkten Struktur, intuitive Bedienung, Design und Funktionalität.

Nach dem Einloggen in das Kundenportal (siehe Bild) erhält man eine Übersicht über sein Kundenkonto bei webgo und kann von hier zu allen wichtigen Punkten wie beispielsweise dem Webspace-Admin, Rechnungen oder Kontaktdaten navigieren.

Übersicht des webgo Kundenportal

Der Aufbau des Kundenportals ist gut, sodass ich mich im Test intuitiv und sehr schnell zurecht fand.

Allerdings ist das Design in meinen Augen etwas gewöhnungsbedürftig. Die einzelnen Elemente hängen sehr dich aufeinander und sind nicht wirklich aneinander ausgerichtet, was das Backend ein wenig unruhig wirken lässt.

Was mir wiederum gut gefallen hat sind die Support-Links im unteren Bereich des Kundenportals, über die man entweder das FAQ aufrufen oder aber den Support per E-Mail oder Telefon kontaktieren kann.

Sobald man im Kundenportal von webgo auf ein gebuchtes Webhostingpaket klickt, wird man zu dessen Übersichtsseite geleitet, wo sämtliche Einstellungen bezüglich dieses Pakets vorgenommen werden können. Hier kann der Vertrag geupgradet oder gekündigt, Domains verwaltet und der Webspace-Admin (folgendes Bild) aufgerufen werden.

Übersicht des webgo Wespace-Admin
Übersicht des webgo Wespace-Admin

Auf der Startseite des Webspace-Admins erhält man zunächst einen Überblick über den Status des Webpacks, was in meinen Augen absolut Sinn macht und gut umgesetzt ist.

In der linken Seitenleisten befinden sich dann alle wichtigen Menüpunkte, die zum Verwalten des Servers/Webhostingpakets benötigt werden. Die Einteilung in 5 Kategorien ist dabei gut nachvollziehbar und sorgt für ein aufgeräumtes Backend.

Sehr interessant finde ich dabei die Kategorie „Server“, in der sehr viele Einstellungen vorgenommen werden können, die direkten Einfluss auf den Apache haben. Hier hat man als Kunde echt sehr viele Freiheiten und ich kenne kein anderes Webhosting, bei dem so etwas möglich ist. Auf die Möglichkeiten gehe ich aber noch einmal genauer im Punkt 3 weiter unten ein.

Auch wenn das Design sehr schlicht und nicht unbedingt modern ist, so finde ich es trotzdem gut, weil es in keiner Weise die Funktionalität oder den Workflow behindert.

Web-FTP:

Nach dem gut gemachten Webspace-Admin von webgo habe ich mir den Web-FTP angeschaut und war etwas enttäuscht.

Zugriff auf den webgo Web-FTP
Zugriff auf den webgo Web-FTP

Als ich den Web-FTP zum ersten Mal gesehen habe, muss ich direkt an die Version von Strato denken, die mich auch schon nicht überzeugen konnte.

Das Design ist ok; es ist nicht modern, aber passenden zum Zweck. Die Oberfläche hätte eventuell etwas größer sein können, wobei es jedoch keine Probleme mit beim Ablesen oder Betätigen von Knöpfen gibt.

Der Funktionsumfang des Web-FTP ist jedoch auf das Wichtigste beschränkt. Man kann Ordner oder Dateien anlegen, hoch- und runterladen, umbenennen, verschieben, löschen oder kopieren. Allerdings kann der Web-FTP von webgo nicht mit komprimierten Paketen umgehen, was das Hoch- bzw. Runterladen in vielen Fällen deutlich beschleunigen könnte.

Webmailer:

Als nächstes habe ich mir den webgo Webmailer angeschaut und mit diesem ein paar Dinge ausprobiert.

Der Webmailer von webgo
Der Webmailer von webgo

Webgo  setzt die Software Horde Groupware Webmail Edition ein, welche den üblichen Funktionsumfang wie beispielsweise E-Mail-, Kalender-, Kontakt- und Aufgabenverwaltung beinhaltet.

Während der Funktionsumfang dem branchenüblichen Standard entspricht, ist das Design eher altmodisch und schlicht. Dafür kann die Übersicht des Webmailers sehr stark angepasst werden und durch kostenlose Widgets, zum Beispiels für Wettervorhersagen, erweitert werden.

Ingesamt ist der webgo Webmailer nichts Besonders, aber mit ein paar Veränderungen der Startseite kann diesen recht gut auf die eigenen Bedürfnisse anpassen.

1-Klick-Installer:

Wie andere Hoster auch, bietet webgo einen 1-Klick-Installer an, mit dessen Hilfe Webanwendungen wie WordPress schnell und unkompliziert installiert werden können. Der 1-Klick-Installer ist wie der Webspace-Admin designed und eher minimalistisch aufgebaut.

Übersicht des 1-Klick-Installers von webgo
Übersicht des 1-Klick-Installers von webgo

Es stehen insgesamt 20 verschiedene Anwendungen zur Auswahl, wobei nur sehr wenige über eine Beschreibung verfügen. Hier muss man also schon wissen wonach man genau sucht.

Ansonsten ist der Installationsprozess selbsterklärend und kann auch problemlos von Laien durchgeführt werden. Negativ fiel mir allerdings auf, dass die Versionen der einzelnen Anwendungen nicht aktuell sind. So wird aktuell noch WordPress 4.1.1 installiert, obwohl bereits 4.5.1 erschienen ist. Es kann zwar nach der Installation ein Update eingespielt werden, aber trotzdem sollte webgo hier neuere Versionen benutzen.

2. Umfang des webgo Webpacks

Als nächstes habe ich mir den Umfang des Hosting Tarifs näher angeschaut und diesen mit anderen Hostern in der gleichen Preisstufe verglichen.

Features Power Business Profi Starter
Preis (€) 26,95 16,95 9,95 5,95
Webspace (GB) 1000 250 100 50
Traffic (GB)
Domains 20 10 6 3
Subdomain 100 50
Datenbanken 50 5
E-Mail Postfächer 100 50
max. Speicher je Postfach (GB)
Speicher E-Mail gesamt (GB) anteilig am Webspace anteilig am Webspace anteilig am Webspace anteilig am Webspace
SSH-Zugänge 1 1 1 1
FTP-Zugänge 50 6 1
Cronjobs 10 5 1 0
SSL-Zertifikate Inklusive(1) optional optional optional
Let`s Encrypt ready Ja Ja Ja Nein
DNS Einstellungen 1 1 1 1
Paketbewertung

Der Umfang der Webhosting Tarife von webgo ist mit dem von anderen Hostern vergleichbar und bietet ausreichend Ressourcen um einige Webprojekte zu betreiben.

Mit mehr 50 Gb Speicherplatz und keiner Traffic-Beschränkung kannst du problemlos mehrere kleine bis mittelgroße Webseiten betreiben. Die Speicherung der Daten erfolgt dabei bei den 2 kleineren Tarifen im RAID 1, was bedeutet das die Daten gleichzeitig auf 2 Festplatten gespeichert werden, sodass es selbst beim Ausfall einer Festplatte nicht zum Datenverlust kommt. Alternativ laufen bei den 2 größeren Tarifen die Festplatten beispielsweise im RAID 10 laufen.

Die Anzahl der Inklusive-Domains ist sehr gut und mit All-Inkl vergleichbar. Weitere Domains können natürlich kostenpflichtig hinzugebucht werden.

50 E-Mail Adressen beim kleinsten Tarif mögen zwar auf den ersten Blick etwas wenig erscheinen, aber für viele Webprojekte sollten diese dennoch ausreichend sein.

Sehr gut gefällt mir die Tatsache, dass bei den Datenbanken zwischen MariaDB und MySQL gewählt werden kann. Zwar werden die meisten wohl auf MySQL zurückgreifen, aber der Verbreitungsgrad von MariaDB hat in den letzten Jahren stark zugenommen.

3. Webhosting Technik im Detail

An dieser Stelle möchte ich ein bisschen tiefer in die Technik des webgo Hosting eintauchen und Ihnen die wichtigsten Aspekte präsentieren.

Features Power Business Profi Starter
PHP-Versionen 5.3, 5.4, 5.5, 5.6, 7.0 5.3, 5.4, 5.5, 5.6, 7.0 5.3, 5.4, 5.5, 5.6, 7.0 5.3, 5.4, 5.5, 5.6, 7.0
MySQL-Version 5.6.27 5.6.27 5.6.27 5.6.27
Kunden/CPU 4 8 16 25
Arbeitsspeicher 2048 1024 512 256
.htaccess
mod_rewrite 1 1 1 1
Gzip 1 1 1 1
Paketbewertung

Bei der Technik kann webgo mit den wenigen Kunden pro CPU punkten, was sich vor allem positiv auf die Performance auswirkt. Aber auch in Sachen PHP- und MySQL-Version macht der Hoster eine gute Figur, denn es stehen ältere und die neuste PHP-Version zur Verfügung.

Der Umfang des Arbeitsspeichers beträgt mindestens 256MB, wodurch auch komplexe WordPress-Themes und Plugins laufen, ohne das zu Problemen mit dem PHP memory_limit kommt. Sollte der Arbeitsspeicher dann doch einmal nicht ausreichen, bieten die nächst größeren Webpacks jeweils den doppelten Arbeitsspeicher; bis hoch auf 2048 MB.

Ich hatte bei der Vorstellung des Webspace-Admin bereits darauf hingedeutet, dass dem Kunden von webgo Hosting Tarifen sehr viele Freiräume bezüglich der Serverkonfiguration gewährt werden. An dieser Stelle möchte ich dies ein bisschen näher erläutern.

Bei webgo wird jedes Webpack mit einem eigenen Apache Webserver betrieben, was dafür sorgt, dass sehr kundenspezifische Einstellungen vorgenommen werden können ohne dabei den Webspace von anderen Kunden zu beeinflussen. Genau diese Einstellungen kannst du selbst in der php.ini und der https.conf vornehmen. Wer sich also mit Apache auskennt hat bei webgo wirklich erstaunlich viele Freiheiten.

Des Weiteren sind die Module mod_deflate und mod_rewrite aktiv, was aber in der heutige Zeit definitiv zum Standard gehören sollte. Zudem ist standardmäßig Gzip aktiv, also ohne Anpassen der htaccess, was für eine komprimierte Datenübertragung sorgt und sich positiv auf die Ladegeschwindigkeit auswirkt. Dies habe ich bis jetzt nur bei All-Inkl gesehen.

Die einzigen Negativpunkte sind die die fehlenden Cronjobs bei dem kleinsten Tarif und die wenigen SSH- bzw. FTP-Zugänge. Es steht zwar ein Cronjob light zur Verfügung, der auch für manche Zwecke ausreichend ist, aber richtig Cronjobs sind erst ab dem nächst größeren Tarif enthalten.

Das es nur einen FTP- bzw. SFTP-Zugang gibt, ist zwar nicht toll aber sollte in vielen Fällen ausreichen. Nur wenn eine weitere Person Zugriff auf einen speziellen Ordner per FTP haben soll, muss auf das nächst größere Pakete geupgradet werden.

Insgesamt bin ich sehr positiv von der Technik und den Einstellmöglichkeiten bei webgo überrascht! Ob die Technik auch für eine gute Performance sorgt, schaue ich mir in der nächsten Testkategorie an.

4. Der Performance-Check

Um den Performance-Check durchführen zu können, habe ich wie immer WordPress mitsamt Avada-Theme und Demoinhalten installiert. Dadurch kann ich sicherstellen, dass bei jedem Test die gleichen Bedingungen herrschen und die Testergebnisse vergleichbar sind.

Anschließend teste ich die Webseite mit einer privaten Instanz der Open Source Software von WebPageTest.org. Diese private Instanz liegt auf meinem Server und wird nur von mir benutzt, sodass ich auch hier Verfälschungen des Testergebnisses ausschließen kann.

Ich führe jeweils 5 Testdurchgänge für PHP 5.5 bzw. PHP 7.0 durch und bestimme anschließend den Mittelwert für die einzelnen Zeiten. Zum Schluss schau ich mir auch noch den Punktstand des PageSpeed Insights Tools von Google an, das die Einstellungen der Seite überprüft und die Performance der Mobilen und Desktop-version mit 0 bis 100 Punkten bewertet.

Webgo Performance-Check mit PHP 5.5

Test # Loadtime (s) First Byte (s) Start Render (s) Complete Loaded (s)
#1 First View 5,102 0,777 2,690 5,102
#2 First View 4,064 0,711 2,792 4,619
#3 First View 3,932 0,689 2,793 4,303
#4 First View 3,684 0,675 3,497 4,064
#5 First View 4,450 0,706 3,093 4,852
Mittelwert  4,246 0,711 2,973 4,588

Webgo Performanc-Check mit PHP 7.0

Test # Loadtime (s) First Byte (s) Start Render (s) Complete Loaded (s)
#1 First View 3,689 0,512 2,685 3,639
#2 First View 3,667 0,464 2,782 4,350
#3 First View 3,539 0,473 2,472 4,018
#4 First View 3,689 0,482 2,895 4,095
#5 First View 3,845 0,494 2,591 4,124
Mittelwert  3,685 0,485 2,685 4,041

Der Performance-Check mit dem PageSpeed Insight Tool von Google ergab: Mobil 57 Punkte und Desktop 80 Punkte. Diese Werte gelten sowohl für PHP 5.5 als auch für PHP 7.0.

Das PageSpeed Insights Tool bewertet die Webseite schon erstaunlich gut, vor allem wenn man bedenkt, dass hier keinerlei Optimierungen meinerseits vorgenommen wurde. Aber auch die Ladezeiten liegen in einem guten Bereich und diese könnten bestimmt noch durch ein paar Optimierungen gesteigert werden.

Ein Performance-Vergleich zwischen PHP 5.5 und PHP 7.0 zeigt auch bei webgo, das es sich lohnt die PHP Version seiner Webseite zu überprüfen. Nach dem Umstellen auf PHP 7.0 solltest du allerdings unbedingt die Funktionalität deiner Seite überprüfen, weil noch nicht alle Anwendungen, Plugins und Themse für diese PHP-Version ausgelegt sind.

Der Umstieg auf PHP 7.0 brachte im Test jedoch einen deutlichen Geschwindigkeitszuwachs und im Schnitt 0,4 Sekunden. Die Time to first byte fiel sogar unter die 0,5 Sekundenmarke, was einen guten Wert darstellt.

5. Sonstige Funktionen

In diesem Bereich teste ich Aspekte, die sich keiner anderen Kategorie zuordnen lassen und trotzdem wichtig sind. Zudem bieten manche Hoster gewisse Funktionen an, die so von anderen Hostern nicht angeboten werden und dadurch keinen festen Platz in meinen Testkriterien haben.

Backups:

Bei webgo müssen Backups selbst erstellt werden, weil diese Aufgabe von Seiten des Hosters nicht übernommen wird. Dazu findest du im Webspace-Admin unter der Menü-Kategorie „Paket-Verwaltung“ den Punkt „Backup/Restore“.

Mit Hilfe des Unterpunktes „Backup“ kannst du ein Formular (siehe Bild) zum Anlegen von Backups deiner FTP-Dateien, E-Mail-Konten und Datenbanken aufrufen. Nachdem das Backup erfolgreich erstellt wurde, kann es im Menüpunkt „Backupdateien verwalten“ heruntergeladen oder ins Restore-Verzeichnis verschoben werden.

Backup-Funktion im Webspace-Admin
Backup-Funktion im Webspace-Admin

Das Wiederherstellen von Backups wird mit Hilfe der Restore-Funktion (siehe Bild) erledigt. Um ein Backup wiederherstellen zu können muss sich es sich im Ordner „/home/restore“ befinden; das Verschieben kann entweder per FTP-Zugang oder unter „Backupdateien verwalten“ vorgenommen werde.

Mit der Auswahl des richtigen Backups und dem Klick auf „Restore starten“ werden die verloren Daten in kurzer Zeit wiederhergestellt.

Restore-Funktion im Webspace-Admin
Restore-Funktion im Webspace-Admin

Das von webgo keine automatischen Backups erstellt werden ist zwar nicht toll, aber als Webmaster sollte man sowieso immer seine eigenen Backups anlegen. Wenn der Hoster diese Aufgabe übernimmt ist das zwar super, aber das eigenständige Erstellen von Backups ist auch ok.

Wenn man allerdings bei webgo eine automatische Backup-Routine im Tarif „Starter“ mit Hilfe eines Skriptes und eines Cronjobs erstellen möchte, stößt man spätestens beim Cronjob auf ein Problem. Leider ist nur ein Cronjob light im Paket enthalten, wodurch lediglich ein Skript gestartet werden kann und zudem auch nur mit beschränkte Einstellungen getroffen werden können.

Es kann also nur eine Backup-Routine erstellt werden, die beispielsweise alle Daten des Webservers sichert und jede Nacht um 3 Uhr läuft.

6. Preise und Vertrag

Zum Abschluss dieses Testberichtes schaue ich mir noch die Preise und das Kleingedruckte etwas näher an.

Preisübersicht

Bei den monatlichen Preisen staffeln sich die Webhosting Tarife bei webgo wie folgt: 5,95 € > 9,95 € > 16,95 € > 26,95 €. Wobei der Abrechnungszeitraum teilweise unterschiedliche ist: 6 Monate > 3 Monate > 3 Monate > 1 Monat.

Aktuell läuft eine Sonderaktion, bei der die ersten 3 Monate kostenlos sind.

Preis für Addon-Domain

Zu den Inklusive-Domains können jederzeit sogenannte Addon-Domains kostenpflichtig hinzugebucht werden. Die Laufzeit beträgt jeweils 12 Monate und eine .de Domain kostet 0,89 € und eine .com Domain 1,49 € pro Monat.

Solltest du bereits eine Domain bei einem anderen Registrar besitzen, so kannst du diese kostenlos im Backend auf dein Webpack aufschalten.

Hilfe & Support:

Bezüglich Hilfe und Sport bietet webgo ein FAQ mit diversen Erklärungen und Anleitungen an. Dieses ist zwar noch nicht ganz so groß und umfangreich wie anderen Hostern, aber es werden stetig neue Artikel hinzugefügt. Die Anleitung sind verständlich geschrieben und die Bilder helfen an passender Stelle weiter.

Sollte trotzdem mal etwas ungeklärt bleiben, kann man sich über den LiveChat an einen Mitarbeiter wenden. Ob der LiveChat aktuell verfügbar ist, kann man ganz unten auf der Startseite des Hosters überprüfen. Persönlich finde ich diese Chat-Funktion richtig gut, weil man viel schneller auf Nachfragen reagieren kann als bei E-Mails und ich persönlich nicht für jede kleine Frage zum Telefonhörer greifen möchte.

Falls die Probleme oder Unklarheiten dann doch etwas größere sein sollten, kann der Support 24/7 per E-Mail oder aber telefonisch von Mo. bis Fr. 9-30 Uhr und Sa. bis So. 11 bis 18 Uhr kontaktiert werden.

Die jeweiligen Kontaktmöglichkeiten werden sowohl auf den Homepage als auch im Kundenportal deutlich dargestellt, sodass man nicht lange danach suchen muss. Leider probieren andere Hoster diese Informationen zu verstecken, sodass der Kunde dann ein kostenpflichtiges Support-Abo abschließt. Bei webgo ist dies nicht der Fall und sollte es auch sein.

Mindestvertragslaufzeit & Kündigungszeitraum

Die Mindestvertragslaufzeit beträgt bei allen Paketen von webgo 12 Monate. Sollte der Vertrag nicht einen Monat vor Vertragende gekündigt werden, verlängert sich dieser um weitere 12 Monate. Die Kündigung kann allerdings nur schriftlich per E-Mail, Post oder Fax und nicht online im Backend erfolgen.

Einrichtungsgebühr

Der Einrichtungspreis von 14,95 € ist bei allen Versionen fällig und wird nur in der Tarifübersicht unter „mehr Informationen“ angezeigt. Das ist nicht toll und sollte deutlicher gekennzeichnet werden.